Jeunesses Musicales
Landesverband
Mecklenburg - Vorpommern e.V.

 





Edith Kraus



wurde 1913 in Wien geboren.


Als Elfjährige gab sie ihr Konzertdebüt. 1927 wurde sie mit 14 Jahren als jüngste Studentin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin zugelassen und wurde die jüngste Schülerin von Artur Schnabel.


Ihre Karriere als Konzertpianistin begann in den 1930er Jahren und wurde jäh unterbrochen durch die Deportation nach Theresienstadt im Jahre 1942. Sie hat in Theresienstadt die sechs Klaviersonaten von Viktor Ullmann uraufgeführt, zu finden in der "Koch Terezin Musicanthologie", die ein erschütterndes Dokument für den nicht zu brechenden künstlerischen Überlebenswillen der Musiker in Theresienstadt sind.


Nach der Befreiung hat sie viel in Prag konzertiert und machte Aufnahmen im Rundfunk.


1949 wanderte sie nach Israel aus und hat dort in Tel Aviv unterrichtet, weiter Konzerte gegeben und sich um das Vermächtnis der Musik in Theresienstadt gekümmert.


Videoportrait der Pianistin Edith Kraus


Jerusalem am Nachmittag. Ganz in der Nähe der Knesset lebt Edith Kraus in ihrer Wohnung. Die 95 jährige war Meiserschülerin bei Artur Schnabel und überlebte den Holocaust. Doch schon vor ihrer Zeit bei Schnabel wurde die Pianistin intensiv unterrichtet. Edith Kraus war Schnabels jüngste Schülerin. Das Wort Meisterklasse hat sie jedoch zu seiner Zeit nie gehört. Artur Schnabel war sicherlich einer der größten Pianisten seiner Zeit. Umso erstaunlicher, dass er eine 14-jährige in seine Meisterklasse aufnahm. Der Komponist Gustav Mahler war ein entfernter Verwandter der 95-jährigen, war aber schon in ihren Kindertagen verstorben.  .....Start Video 



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