Jeunesses Musicales
Landesverband
Mecklenburg - Vorpommern e.V.

 





Heinz Jakob "Coco" Schumann



wurde am 14. Mai 1924 in Berlin geboren.


Der gelernte Gitarrist und Schlagzeuger kam in den 1930er-Jahren in Kontakt mit den neu aufkommenden Musikrichtungen Jazz und Swing und spielte bereits als Jugendlicher in verschiedenen Swingbands.


Im März 1943 wurde Schumann verhaftet und in das Ghetto nach Theresienstadt gebracht. Zum Kriegsende wurde Schumann zunächst im September 1944 nach Auschwitz-Birkenau, im Januar 1945 nach Kaufering, einem Nebenlager vom KZ Dachau, gebracht. Von Kaufering aus wurde Schumann im April 1945 mit anderen Häftlingen auf einen Todesmarsch in Richtung Innsbruck geschickt, auf dem die Häftlinge von amerikanischen Soldaten befreit wurden.


Unter eigenem Namen spielte Schumann Jazz und Tanzmusik, unter dem Pseudonym "Sam Petraco" komponierte er lateinamerikanisch inspirierte Unterhaltungsmusik.


In den 1990ern besinnt Schumann sich auf seine Wurzeln des Jazz und Swing und gründet das "Coco Schumann Quartett", mit dem er bis heute musikalisch aktiv ist.


Literatur: 

 

 

Der Ghetto-Zwinger: Eine Jazzlegende erzählt

von Coco Schumann
Verlag: Dtv (Deutscher Taschenbuchverlag) 1997

ISBN-10: 3423241071
ISBN-13: 978-3423241076

Musik
Schallplatten / CDs

 

 

Coco Schumann Live in "Ewige Lampe"

Coco Schumann Quartett, 1996

 

Coco Now!

Coco Schumann Quartett, 1999

 

Double - 50 Jears in Jazz

Coco Schumann

 


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